Modellen : Nissan, Bluebird



News zu Nissan, Bluebird

MIT 6,1 MILLIONEN EINHEITEN WELTWEIT IN DEN TOP VIER

30.01.2006

Globales Absatzplus von sechs Prozent
Zahlreiche Synergie-Effekte steigern Effizienz
Weltweiter Marktanteil von 9,8 Prozent
Renault und Nissan haben im Jahr 2005 ihre weltweiten Absatzzahlen erneut gesteigert. Die Allianz gehört damit zu den vier größten Automobilgruppen der Erde. Mit einem Volumen von rund 6,13 Millionen Einheiten (2004: 5,78 Millionen Einheiten) verbucht die strategische Allianz einen Zuwachs von sechs Prozent. Der weltweite Marktanteil beträgt 9,8 Prozent.
Die Nissan Gruppe verkaufte 3,45 Millionen Einheiten unter der Marke Nissan (plus 9,2 Prozent) und 149.000 Fahrzeuge von Infiniti (plus 7,4 Prozent). Die Renault Gruppe setzte unter der Marke Renault 2,29 Millionen Einheiten ab (minus 2,6 Prozent). 119.000 Fahrzeuge trugen das Renault Samsung Motors Zeichen (plus 40,0 Prozent). Die rumänische Tochter Dacia konnte den Absatz auf 164.000 Einheiten (plus 70,7 Prozent) kräftig steigern.
Neue Produkte stark gefragt
Die Renault-Nissan Allianz hat bei ihrem Wachstum weiterhin von nachhaltigen Synergieeffekten profitiert. Beide Marken haben neue Produkte, die bei den Autokäufern hervorragend ankommen, auf gemeinsamen Plattformen auf den Markt gebracht und teilen auch immer mehr Einzelkomponenten miteinander. Auf der neuen B-Plattform der Allianz wurden der neue Renault Clio sowie die Nissan Modelle Note, Wingroad und Bluebird Sylphy entwickelt. Nissan brachte außerdem in 2005 den Serena neu auf den Markt, der auf der C-Plattform beruht, die auch dem Renault Mégane als Grundlage dient. Der Mégane war im dritten Jahr in Folge das meistverkaufte Modell in Westeuropa.
Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Renault und Nissan sind die drei Triebwerke, die gemeinsam in immer mehr Modellen genutzt werden: der 1.5-Liter dCi Turbodiesel (Typ HR15DE/ S2G), der 2.0-Liter Benziner (Typ MR20DE/M1G) und der neue 2.0-Liter dCi Turbodiesel mit Vierventiltechnik (Typ M9R/M1D).

Weltweite Absatzzahlen 20052004Veränderung
2005/2004
Renault Gruppe2,531,5062,490,337+1.7%
- Renault2,248,7562,308,972-2.6%
- Renault Samsung Motors119,02785,046+40.0%
- Dacia164,40696,319+70.7%

Nissan Gruppe3,597,7483,295,830+9.2%
- Nissan3,448,6373,157,002+9.2%
- Infiniti149,111138,828+7.4%

Renault-Nissan-Allianz6,129,2545,785,231+6.0%

Verkaufszahlen in Westeuropa 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 1,742,7961,812,971-3.9%
Frankreich704,779721,594-2.3%
Deutschland185,376181,149+2.3%
Italien162,426179,703-9.6%
Spanien238,216237,232+0.4%
Großbritannien196,958212,490-7.3%

Nissan447,873472,923-5.3%
Frankreich48,38849,810-2.9%
Deutschland53,05060,068-11.7%
Italien54,00270,402-23.3%
Spanien70,79669,750+1.5%
Großbritannien102,048104,287-2.1%

Renault-Nissan-Allianz2,190,6692,285,894-4.2%
Frankreich753,167771,404-2.3%
Deutschland238,426241,217-1.2%
Italien216,428250,105-13.5%
Spanien309,012306,982+0.7%
Großbritannien299,006316,777-5.6%

Verkaufszahlen in Zentral- und Osteuropa 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 391,258343,104+14.0%
Russland29,83616,126+85.0%
Rumänien137,09192,169+48.7%
Türkei116,588118,121-1.3%

Nissan93,07271,025+31.0%
Russland46,48528,438+63.5%
Rumänien2,2881,568+45.9%
Türkei10,51110,422+0.9%

Renault-Nissan-Allianz484,330414,129+17.0%
Russland76,32144,564+71.3%
Rumänien153,79093,737+64.1%
Türkei127,099128,543-1.1%

Verkaufszahlen im Mittleren Osten und Afrika 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 102,57291,523+12.1%

Nissan183,819156,811+17.2%

Renault-Nissan-Allianz286,391248,334+15.3%

Verkaufszahlen in Japan 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 3,5203,253+8.2%

Nissan866,157826,822+4.8%

Renault-Nissan-Allianz869,677830,075+4.8%

Verkaufszahlen in Latein- und Südamerika 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 164,258146,932+11.8%
Brasilien47,52853,588-11.3%
Argentinien37,47124,888+50.6%
Mexiko23,92024,091-0.7%

Nissan318,170301,995+5.4%
Brasilien8,0838,538-5.3%
Argentinien3,8242,671+43.2%
Mexiko234,932234,853+0.0%

Renault-Nissan-Allianz482,428448,927+7.5%
Brasilien55,61162,126-10.5%
Argentinien41,29527,559+49.8%
Mexiko258,852258,944-0.0%

Verkaufszahlen in Nordamerika 20052004Veränderung
2005/2004
Nissan 1,147,6531,055,443+8.7%
USA1,076,670985,989+9.2%
Kanada70,98369,454+2.2%

Verkaufszahlen in der Region Asion-Pazifik 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 130,62295,807+36.3%
China2,002883+126.7%
Korea115,42562,220+40.4%

Nissan541,004410,811+31.7%
China297,270155,803+90.8%
Korea5375+10640%

Renault-Nissan-Allianz671,626506,618+32.6%
China299,272156,686+91.0%
Korea115,96262,225+86.4%

weiterlesen...

MIT 6,1 MILLIONEN EINHEITEN WELTWEIT IN DEN TOP VIER

30.01.2006

Globales Absatzplus von sechs Prozent
Zahlreiche Synergie-Effekte steigern Effizienz
Weltweiter Marktanteil von 9,8 Prozent
Renault und Nissan haben im Jahr 2005 ihre weltweiten Absatzzahlen erneut gesteigert. Die Allianz gehört damit zu den vier größten Automobilgruppen der Erde. Mit einem Volumen von rund 6,13 Millionen Einheiten (2004: 5,78 Millionen Einheiten) verbucht die strategische Allianz einen Zuwachs von sechs Prozent. Der weltweite Marktanteil beträgt 9,8 Prozent.
Die Nissan Gruppe verkaufte 3,45 Millionen Einheiten unter der Marke Nissan (plus 9,2 Prozent) und 149.000 Fahrzeuge von Infiniti (plus 7,4 Prozent). Die Renault Gruppe setzte unter der Marke Renault 2,29 Millionen Einheiten ab (minus 2,6 Prozent). 119.000 Fahrzeuge trugen das Renault Samsung Motors Zeichen (plus 40,0 Prozent). Die rumänische Tochter Dacia konnte den Absatz auf 164.000 Einheiten (plus 70,7 Prozent) kräftig steigern.
Neue Produkte stark gefragt
Die Renault-Nissan Allianz hat bei ihrem Wachstum weiterhin von nachhaltigen Synergieeffekten profitiert. Beide Marken haben neue Produkte, die bei den Autokäufern hervorragend ankommen, auf gemeinsamen Plattformen auf den Markt gebracht und teilen auch immer mehr Einzelkomponenten miteinander. Auf der neuen B-Plattform der Allianz wurden der neue Renault Clio sowie die Nissan Modelle Note, Wingroad und Bluebird Sylphy entwickelt. Nissan brachte außerdem in 2005 den Serena neu auf den Markt, der auf der C-Plattform beruht, die auch dem Renault Mégane als Grundlage dient. Der Mégane war im dritten Jahr in Folge das meistverkaufte Modell in Westeuropa.
Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Renault und Nissan sind die drei Triebwerke, die gemeinsam in immer mehr Modellen genutzt werden: der 1.5-Liter dCi Turbodiesel (Typ HR15DE/ S2G), der 2.0-Liter Benziner (Typ MR20DE/M1G) und der neue 2.0-Liter dCi Turbodiesel mit Vierventiltechnik (Typ M9R/M1D).

Weltweite Absatzzahlen 20052004Veränderung
2005/2004
Renault Gruppe2,531,5062,490,337+1.7%
- Renault2,248,7562,308,972-2.6%
- Renault Samsung Motors119,02785,046+40.0%
- Dacia164,40696,319+70.7%

Nissan Gruppe3,597,7483,295,830+9.2%
- Nissan3,448,6373,157,002+9.2%
- Infiniti149,111138,828+7.4%

Renault-Nissan-Allianz6,129,2545,785,231+6.0%

Verkaufszahlen in Westeuropa 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 1,742,7961,812,971-3.9%
Frankreich704,779721,594-2.3%
Deutschland185,376181,149+2.3%
Italien162,426179,703-9.6%
Spanien238,216237,232+0.4%
Großbritannien196,958212,490-7.3%

Nissan447,873472,923-5.3%
Frankreich48,38849,810-2.9%
Deutschland53,05060,068-11.7%
Italien54,00270,402-23.3%
Spanien70,79669,750+1.5%
Großbritannien102,048104,287-2.1%

Renault-Nissan-Allianz2,190,6692,285,894-4.2%
Frankreich753,167771,404-2.3%
Deutschland238,426241,217-1.2%
Italien216,428250,105-13.5%
Spanien309,012306,982+0.7%
Großbritannien299,006316,777-5.6%

Verkaufszahlen in Zentral- und Osteuropa 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 391,258343,104+14.0%
Russland29,83616,126+85.0%
Rumänien137,09192,169+48.7%
Türkei116,588118,121-1.3%

Nissan93,07271,025+31.0%
Russland46,48528,438+63.5%
Rumänien2,2881,568+45.9%
Türkei10,51110,422+0.9%

Renault-Nissan-Allianz484,330414,129+17.0%
Russland76,32144,564+71.3%
Rumänien153,79093,737+64.1%
Türkei127,099128,543-1.1%

Verkaufszahlen im Mittleren Osten und Afrika 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 102,57291,523+12.1%

Nissan183,819156,811+17.2%

Renault-Nissan-Allianz286,391248,334+15.3%

Verkaufszahlen in Japan 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 3,5203,253+8.2%

Nissan866,157826,822+4.8%

Renault-Nissan-Allianz869,677830,075+4.8%

Verkaufszahlen in Latein- und Südamerika 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 164,258146,932+11.8%
Brasilien47,52853,588-11.3%
Argentinien37,47124,888+50.6%
Mexiko23,92024,091-0.7%

Nissan318,170301,995+5.4%
Brasilien8,0838,538-5.3%
Argentinien3,8242,671+43.2%
Mexiko234,932234,853+0.0%

Renault-Nissan-Allianz482,428448,927+7.5%
Brasilien55,61162,126-10.5%
Argentinien41,29527,559+49.8%
Mexiko258,852258,944-0.0%

Verkaufszahlen in Nordamerika 20052004Veränderung
2005/2004
Nissan 1,147,6531,055,443+8.7%
USA1,076,670985,989+9.2%
Kanada70,98369,454+2.2%

Verkaufszahlen in der Region Asion-Pazifik 20052004Veränderung
2005/2004
Renault 130,62295,807+36.3%
China2,002883+126.7%
Korea115,42562,220+40.4%

Nissan541,004410,811+31.7%
China297,270155,803+90.8%
Korea5375+10640%

Renault-Nissan-Allianz671,626506,618+32.6%
China299,272156,686+91.0%
Korea115,96262,225+86.4%

weiterlesen...

IDEEN À LA NISSAN: VOM PIVO BIS ZUM AMENIO

10.10.2005

Vier Konzeptstudien und drei neue Serienmodelle für den japanischen Markt
Citywagen mit drehbarer Kabine und Nissan NOTE mit Interieur von adidas
Selbstentwickelte kompakte Brennstoffzelle im X-TRAIL FCV
Altima mit Hybrid-Antrieb in 2006
Ein Feuerwerk von Neuheiten präsentiert Nissan auf der 39. Tokyo Motor Show (22. Oktober – 6. November). Zur Kategorie der Konzeptfahrzeuge zählen der pfiffige Elektrostadtwagen Pivo mit komplett drehbarer Kabine, das rassige Sportcoupé Foria, die sechssitzige Großraumlimousine Amenio und ein Nissan NOTE mit von adidas gestaltetem Interieur.
Die japanische Produktpalette von Nissan bekommt weiteren Zuwachs. Neben dem überarbeiteten Micro-Car Moco präsentiert das Unternehmen den Kompaktkombi Wingroad und die mittelgroße Limousine Bluebird Sylphy auf dem Messestand in Tokio. Darüber hinaus zeigt Nissan weitere technische Innovationen aus den Bereichen Hybrid- und Brennstoffzellen-Antrieb, CVT-Getriebe und proaktive Sicherheitssysteme. Das im X-TRAIL FCV verwendete Brennstoffzellen-Paket ist eine Eigenentwicklung von Nissan. Es baut 60 Prozent kompakter als das Vorgängeraggregat und wird durch einen weiterentwickelten Wasserstoffspeicher ergänzt. Die Reichweite des X-TRAIL FCV konnte auf 500 Kilometer gesteigert werden.
Stadtauto Pivo: Drehbare Kanzel und ein Design mit Pokemon-Charme
Der japanische Künstler Takashi Murakami ließ sich beim Entwurf des 2,70 Meter langen Cityflohs von Comicfiguren aus der TV-Serie Pokemon inspirieren. Kernelement des pfiffigen Pivo ist eine kugelförmige Kabine, die komplett drehbar auf dem Fahrgestell gelagert ist. Wenden oder rückwärts fahren ist nicht mehr nötig. Es reicht, die Kanzel in die gewünschte Richtung zu drehen. Da der Unterbau streng symmetrisch ausgelegt ist, ergibt sich für den Fahrer immer der exakt gleiche Blick nach vorn.
Elektrisch betätigte Schiebtüren erleichtern den Zugang zum großzügig verglasten Innenraum. Dort finden neben dem zentral platzierten Fahrersitz zwei Beifahrer auf leicht zurückgesetzten Stühlen Platz. Kameras in den A-Säulen übertragen ihre Bilder auf Bildschirme auf der Innenseite. Weitere Objektive an Bug und Heck fangen die gesamte Umgebung des Pivo ein und setzen diese zu einem 360-Grad-Bild zusammen. Ein mittig angeordneter Infomonitor zeigt dann das Fahrzeug und etwaige Hindernisse aus der Vogelperspektive. Darüber hinaus können das Navigationssystem und die Audioanlage mit einfachen Hand- oder Fingerzeichen gesteuert werden. Ein infrarotbasiertes System erkennt die Bewegungen. Um die Musik lauter zu stellen, reicht es, die Hand nach oben zu bewegen.
Angetrieben wird der Pivo von zwei Elektromotoren, die ihre Energie aus einer kompakten Lithium-Ionen-Hochleistungsbatterie beziehen. Jeder Motor verfügt über zwei Ausgangswellen, die unabhängig voneinander aktiviert werden. Da je ein als E-Motor und Generator fungierendes Aggregat an der Vorder- und Hinterachse installiert ist, können alle vier Räder einzeln angesteuert werden.

Coupéstudie Foria: Rassiger und eleganter 2+2-Sitzer
Die Studie Foria betört nicht nur die Sinne, sondern vermittelt auch reichlich Fahrspaß. Nissan hat sie als viertürigen 2+2-Sitzer mit Frontmotor, Heckantrieb und Allradlenkung konzipiert. Gegenläufig öffnende Hecktüren erlauben einen bequemen Einstieg. Der in der Mitte heruntergezogene Kühlergrill und schlitzartige Scheinwerfer verhelfen dem Sportcoupé zu einer ausdrucksstarken Front. Im Kontrast dazu stehen die in Aluminium gehaltenen A-Säulenverkleidungen, die den Panoramaeffekt der Windschutzscheibe betonen. Eine einzige markante Lichtkante reicht zur Gliederung der rassigen Seitenpartie, während das harmonisch gerundete Heck mit seinen waagerechten Rückleuchten den elegant-sportlichen Gesamteindruck des Foria abrundet.
Bei der Gestaltung von Schaltern und Instrumenten ließen sich die Interieur-Designer von klassischen Chronographen und mechanischen Kameras inspirieren. Der Instrumententräger, die Mittelkonsole und Teile der Türverkleidungen sind mit dickem Sattelleder überzogen; zusammen mit metallischen Applikationen bildet dies eine geglückte Synthese aus Sportlichkeit und Eleganz. Am Lenkradkranz, an den Rückseiten der „Paddle shifts“ für das sequenzielle Getriebe, am Schaltknauf sowie an einigen anderen Flächen ist Oberflächenstruktur genoppt.

Nissan NOTE inspired by adidas: Der Sportschuh auf Rädern
Der NOTE „inspired by adidas“ richtet sich an die so genannte „Remix“-Generation. Zu den Ikonen des täglichen Lebens dieser Jugendlichen zählen Sportschuhe und Sportkleidung. Wie würde sich diese Jugendkultur wohl an einem Automobil ausdrücken? Die Nissan-Designabteilung entwarf daher für die Tokyo Motor Show gemeinsam mit adidas Japan einen NOTE im Zeichen der berühmten drei Streifen.
Der schon in der Serienversion verwandlungsfreudige NOTE glänzt in der adidas-Version mit austauschbaren Kunststoffpaneelen an Bug und Heck. Richtig zur Geltung kommt das Sportschuh-Image der Studie jedoch erst im blau-weiß gestreiften Innenraum. Die am Armaturenträger sowie an den Türtafeln und den Sitzen verwendeten Stoffe und Gummimaterialien entsprechen ganz der aktuellen adidas-Sportwear-Mode. Die Bezüge sind so gestaltet, dass sie jederzeit gegen ein andersfarbiges oder andersstrukturiertes Muster ausgetauscht werden können. Weitere Details hingegen betonen die Funktionalität: Die für kleine Gegenstände geeigneten Ablagen am Instrumententräger sind mit Netzen versehen, der Deckel des Handschuhfachs wird einfach per Reißverschluss geöffnet und der in die Mittelkonsole integrierte Beutel kann auch außerhalb des Autos verwendet werden.

Amenio: Modernes Leben mit und in einer Großraumlimousine
Die sechssitzige Studie Amenio hebt das „Modern Living“-Konzept Nissans auf eine neue Stufe. Sie zielt auf Kunden, die ihre individuellen Transportwünsche mit einem Maximum an Flexibilität erfüllen wollen. Dabei kontrastiert ein betont auf Ruhe konzipierter Innenraum mit einem sehr dynamischen Exterieur.
Die „Modern Living“-Philosophie kommt im Amenio vor allem an den als Clubsesseln konzipierten Sitzen und dem lichtdurchfluteten Innenraum zum Ausdruck. Große Schiebetüren an beiden Seiten erleichtern den Ein- und Ausstieg. Der Beifahrersitz und die Plätze der zweiten Reihe lassen sich elektrisch in der Länge verschieben und umklappen. Darüber hinaus verfügen sie über ausklappbare Fußstützen ähnlich denen an Flugzeugsitzen. Auch wenn das Interieur ein globales Publikum ansprechen soll, spart Nissan nicht mit einheimischen Materialien wie zum Beispiel dem aus der traditionellen japanischen Architektur bekannten Rosenholz.
Im Gegensatz zum Wohnzimmer-Charakter des Interieurs gibt sich das Exterieur des Amenio sehr offensiv. Betont wird dies unter anderem durch 20 Zoll große Felgen und eine auffällige Modellierung der Seitenpartie. Die seitliche Fensterlinie steigt bis in Höhe des Türgriffs an, um danach wieder abzufallen. Der vordere Kotflügel verbindet fließend die Front- und Seitenpartie, während der hintere sanft in den Heckbereich übergeht. Nur die vertikalen Leuchteinheiten an den eckig auslaufenden Front- und Heckpartien setzen einen scharfen Kontrast zur insgesamt sehr organischen, weichen Formensprache des Amenio.
Wie schon im Nissan Pivo findet sich auch im Innenraum des Future-Vans ein großer Monitor, der die Umgebung des Autos in Echtzeit in leicht verständlichen, digitalisierten Bildern darstellt. Der 18 Zoll große Bildschirm dominiert den vorderen Cockpitbereich und ist von allen Plätzen aus gut einsehbar. Im Menü „Earth browsing“ erscheinen wie aus dem All aufgenommene Bilder, die auf der Erde fahrende Autos zeigen. Im „Space browsing“-Modus leuchten Sternbilder auf, die in der vom Amenio eingeschlagenen Richtung am Firmament erscheinen.

Moco: Japanisches Micro-Car erhält Facelift
Auf die spezifischen Bedürfnisse des japanischen Marktes zugeschnitten ist der Moco, den Nissan in Tokio als facegeliftete Variante zeigt. Der 3,39 Meter lange Wagen mit einem 660 Kubikzentimeter großen DOHC-Vollaluminium-Motor zählt zu der in Japan sehr beliebten Kategorie der „Micro-Cars“. Er basiert auf einer Kooperation mit Suzuki, erhielt aber ein völlig eigenes Nissan-Design im Stil des in Japan bereits eingeführten NOTE.

Bluebird Sylphy: S-förmige Stylingelemente und viel Raum
Der Nissan Bluebird Sylphy ist eine Limousine mittlerer Größe für den japanischen Markt. S-förmige Designelemente spielten sowohl an der Außenhaut wie auch im Interieur eine wichtige Rolle. Der geräumige Innenraum orientiert sich erneut an den Standards des „Modern Living“-Prinzips. Schon im vorderen Bereich der Kabine herrscht ein Gefühl großer Offenheit, dazu genießen die Fondpassagiere eine überdurchschnittlich große Bein- und Kniefreiheit.
Wingroad: Sehr wandlungsfreudiger Kombi mit zusätzlichem Sitz im Kofferraum
Schon Ende des Jahres geht der Wingroad in Japan in den Handel. Der kompakte und variable Kombi verfügt über hintere Sitze, die sich über einen Bereich von bis zu 120 Millimetern längs verschieben lassen. Stehen sie in der hintersten Position, eröffnet sich ein Knieraum wie in der Luxuslimousine Nissan Cima. Die Sitzlehnen sind zudem um bis zu 40 Grad neigungsverstellbar. Das komplette Umlegen der Fond-Sitze gelingt mühelos mit einer Hand vom Kofferraum aus. Eine weitere Annehmlichkeit des Wingroad ist ein aus dem Kofferraumboden ausklappbarer Zusatz-Sitz, der sich unter anderem als Platz zum Aus- oder Anziehen von Ski- oder Wanderstiefeln eignet. Aber auch an eine portable Unterflurbox, einen leicht zu reinigenden Gepäckraumboden sowie wasserabweisende Sitzbezüge haben die Entwickler gedacht.

Altima Hybrid und X-TRAIL-FCV: Umweltbewusste Alternativantriebe
Neben neuen Studien und Serienmodellen zeigt Nissan auf der Messe in Tokio auch das gesamte Spektrum seiner technischen Neuheiten. Zu den wichtigsten Innovationen bei den alternativen Antriebskonzepten zählt der Altima Hybrid, der ab 2006 in Nordamerika angeboten wird.
Zugleich intensiviert das Unternehmen seine 1996 begonnenen Forschungen hinsichtlich der Brennstoffzellentechnik. 2003 startete Nissan mit dem Leasing einer Kleinserie von X-TRAIL-FCV-Modellen, im Februar dieses Jahres folgte nun die erste komplett selbst entwickelte Brennstoffzellen-Einheit. Das neue Paket benötigt 60 Prozent weniger Einbauraum als das Vorgänger-Aggregat und wird durch einen weiterentwickelten Wasserstoffspeicher ergänzt. Der Tank fasst bei gleicher Größe 35 Prozent mehr Betriebsstoff und trägt so zur von 350 auf 500 Kilometer vergrößerten Reichweite des X-TRAIL-FCV bei.
CVT-Technik weiter im Kommen: Bis 2007 eine Million Getriebe jährlich
Auch vom forcierten Einsatz benzinsparender CVT-Getriebe profitiert die Umwelt. Bis zum Geschäftsjahr 2007 will Nissan den weltweiten Absatz stufenloser Automatik-getriebe auf eine Million Einheiten und damit auf das Vierfache des heutigen Jahresvolumens steigern. Die damit verbundene Reduktion der CO2-Emissionen entspricht laut Berechnungen der Entwickler dem Einsparfaktor von 200.000 Fahrzeugen mit Hybridantrieb. Die Kombination aus CVT-Getriebe und einem verbrauchsarmen Otto-Motor der neuen HR- oder MR-Baureihe wird nach Überzeugung Nissans die CO2-Mengen noch weiter senken.
Seit dem Start des ersten stufenlosen Getriebes – es kam 1992 im Kleinwagen Micra zum Einbau – hat Nissan seine Kompetenz in der CVT-Entwicklung ständig ausgebaut. Die dritte Generation des X-TRONIC-CVT debütierte im September 2002 im Kompaktauto Cube. Im Dezember des gleichen Jahres hielt es im Murano, im Februar 2003 in der Oberklasse-Limousine Teana Einzug.

Insassenschutz: Bis 2015 Halbierung der Unfälle auf Japans Straßen
Die Unfallforscher von Nissan haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl der Unfälle auf japanischen Straßen mit Beteiligung von Nissan-Fahrzeugen soll bis 2015 im Vergleich zu 1995 halbiert werden. Bis 2003 gelang bereits eine Reduzierung um 22 Prozent – ein guter Anfang ist also gemacht.
Um den positiven Trend fortzuführen, sollen künftig proaktive Systeme bei der Crashvorsorge verstärkt eingesetzt werden. Aktuelle Pre-Safe-Techniken von Nissan sind ein Monitor, der das Fahrzeug in seiner Umgebung aus der Vogelperspektive zeigt, sowie seitliche Überwachungskameras zur Aufdeckung toter Winkel. Aber auch ein neues Spurwechsel-Warnsystem kann einen drohenden Unfall schon im Ansatz verhindern. Meldet die im Innenrückspiegel platzierte Kamera, dass das Fahrzeug ungewollt die gewählte Fahrspur verlässt, schlagen ein akustisches und ein optisches Warnsignal gemeinsam Alarm. Zugleich leitet das System automatisch eine Bremsung ein, um den Fahrer so zur Rückkehr in die richtige Spur zu bewegen.
Nissan arbeitet darüber hinaus an einer aktiven Vierradlenkung. Sie soll zum einen die Lenkkräfte beim Rangieren und Einparken reduzieren, zum anderen aber auch das Handling bei schneller Kurvenfahrt und damit die Präzision des Fahrwerks insgesamt verbessern.

weiterlesen...

NISSAN SUNDERLAND - EFFIZIENTER ALS WERKE IN NORDAMERIKA

12.07.2005

Produktivität weiter gesteigert
Fünf Prozent effizienter als Top-Werk in Nordamerika
Nur durchschnittlich 15 Arbeitsstunden pro Fahrzeug
Die Nissan Automanufaktur im englischen Sunderland ist in der Produktion mehr als fünf Prozent effizienter als das wirtschaftlichste Werk in Nordamerika.
Laut Harbour Report 2005 - einer internationalen Studie, die die Produktivität von Autowerken in Europa und Nordamerika auf der Basis von Arbeitsstunden pro Fahrzeug misst - vergingen 2004 in Sunderland durchschnittlich 15 Stunden, bis eines der Modelle Micra, Almera oder Primera zusammengesetzt war. Damit liegen die Engländer 5,1 Prozentpunkte über dem Top-Werk in Nordamerika, das im Schnitt 15,85 Stunden pro Auto benötigt. Betrachtet man den Zusammenbau eines Micra für sich, so vergehen sogar nur 15 Stunden bis zur Fertigstellung.
Zwischen 1997 und 2003 wurde Sunderland durch das World Markets Research Centre regelmäßig als die produktivste Autofabrik Europas eingestuft. 2004 trat Nissan dem Harbour Report bei. Die Studie untersucht mehr als 30 Werke in Europa (Vergleichswerte zwischen den europäischen Fabriken werden allerdings nicht publiziert) sowie alle heimische und die größten ausländischen Autofabriken in Nordamerika.
Sunderlands Managing Director, Colin Dodge, meinte zu den Ergebnissen: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir unseren Produktivitätsrekord von 2003 noch mal verbessern konnten. Wenn man ein hohes Qualitätsniveau erreicht und dabei noch effizient arbeitet, ist es immer ein Zeichen dafür, dass man seine Autos gut baut.“
„Unser Erfolgsgeheimnis liegt in der strikten Anwendung der weltbekannten Nissan Fertigung, die kontinuierlich über Jahre hinweg durch Benchmarking, die Qualifikation und das Engagement des Management-Teams sowie die hohe Motivation der ganzen Belegschaft verbessert werden konnte“, so Dodge weiter. „Allerdings steht wie so häufig das meiste Lob der Arbeiterschaft zu. Es ist ihr harter Einsatz, der unsere Wettbewerbsfähigkeit sichert und Sunderland für den Bau neuer Modelle qualifiziert.“
Erst kürzlich wurde der Nissan Micra C+C enthüllt, der ab September in Sunderland gefertigt wird. Folgen werden ihm im Januar 2006 der Note sowie im Dezember 2006 ein 4x4 Crossover, basierend auf der Studie Qashqai.
Seit der Gründung des Werkes im Jahr 1984 verließen bereits mehr als Vier-Millionen Fahrzeuge das Fertigungsband. Machte 1986 ein Nissan Bluebird den Anfang, so war das Jubiläumsfahrzeug im Juni 2005 ein Micra.

weiterlesen...

EINE MILLIONEN FAHRZEUGE MIT CVT-GETRIEBE FÜR 2007 GEPLANT

03.03.2005

Neueste Generation des XTRONIC-CVT im Nissan Lafesta
Verbesserte Beschleunigung sowie optimierter Kraftstoffverbrauch
Geringere Belastung der Umwelt durch verringerten CO2-Ausstoß
In den nächsten drei Jahren plant Nissan den Absatz von Modellen mit dem stufenlos variablen Automatikgetriebe CVT (Continuously Variable Transmission) zu vervierfachen. Im Geschäftsjahr 2007 sollen weltweit etwa eine Millionen Fahrzeuge mit CVT verkauft werden. Im laufenden Geschäftsjahr liegt die Zahl bei geschätzten 250.000 Einheiten. Dies würde einen Anstieg der Anteile von CVT-ausgestatteten Automobilen im globalen Verkauf von sieben Prozent heute auf 24 Prozent bedeuten.
Für den vermehrten Einsatz von stufenlosen Automatikgetrieben sprechen der optimierte Kraftstoffeinsatz sowie eine weiches, ansprechendes Fahrverhalten.
Die CVT-Offensive konzentriert sich vor allem auf den japanischen und US-Markt, wo Steigerungen von 50 Prozent bzw. 40 Prozent erwartet werden.
Erstmals stellte Nissan das CVT-Getriebe 1992 im kompakten Micra vor. Seitdem steht das Unternehmen international an der Spitze in der Entwicklung stufenloser Getriebe. 1997 führte Nissan das HYPER-CVT im Primera und Bluebird ein, die als erstes ein CVT mit 2-Liter-Motoren kombinierten. 2002 kam mit dem Crossover-SUV Murano die dritte CVT-Generation in den USA auf den Markt. Im Jahr darauf folgte die Luxuslimousine Teana in Japan, die mit dem international ersten XTRONIC-CVT für 3,5-Liter-Frontriebler versehen war, einem Meilenstein in Sachen Laufruhe, Ansprechverhalten und Kraftstoffverbrauch.
Im Dezember 2004 startete Nissan in Japan mit dem Minivan Lafesta die neueste Generation der XTRONIC-CVT in Mittelklasse-Modellen. Zu den Verbesserungen zählt die Optimierung der hydraulischen und elektronischen Kontrollen. Dadurch wurden Schaltvorgänge beschleunigt. Zudem wurde die Gangübersetzung verlängert. Das sollte zu einer verbesserten Beschleunigung und einem effizienteren Kraftstoffverbrauch bei normalen Fahrverhalten beitragen. In Kombination mit dem neuen Nissan Vierzylinder-Benzinmotor (interne Bezeichnung MR20) und anderen Innovationen am Fahrzeug konnte der Kraftstoffverbrauch gegenüber Autos gleicher Größe um bis zu 37 Prozent gesenkt werden.
So kann der vermehrte Einsatz von CVT-Getrieben dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern, ein Hauptgrund für die globale Erwärmung.
Zurzeit ist Nissan weltweit der einzige Hersteller, der über die gesamte Modell-Palette CVT-Getriebe anbietet.
Die Nissan CVT-Automatikgetriebe werden von JATCO Ltd., einer Tochtergesellschaft von Nissan Motor Co., Ltd., in Shizuoka gefertigt.

weiterlesen...

NISSAN FEIERT 50 JAHRE DESIGN-GESCHICHTE

20.08.2004

Vom Bluebird 310 zum Nissan Qashqai
23 neue Modelle und 19 Konzeptfahrzeuge von 2000 bis 2003
Sechs Design-Zentren weltweit
Mit zwei großen Ausstellungen in Japan feiert Nissan zur Zeit sein 50-jähriges Design-Jubiläum. Gezeigt werden ein Querschnitt aus der Designer-Arbeit des zurückliegenden halben Jahrhunderts sowie Ausblicke auf künftige Design-Visionen.

Vom Datsun Roadster, kompakten Pick-Ups und dem Modell 510 bis zur Z-Reihe, dem Patrol oder dem sportlichen Skyline GT-R: Über fünf Jahrzehnte hinweg hat Nissan einen dauerhaften Beitrag zum Fortschritt des Autodesigns geleistet. Durch eine Reihe von zur Serienreife gebrachten Innovationen hat die Marke auch beim Image neue Höhen erklommen. Heute zählt Nissan zu den weltweit führenden Automobilherstellern.

Das Erbgut des Designs
Die erste Nissan Design-Abteilung wurde 1954 eingerichtet. Sie begann ihre Arbeit mit den Pkw-Modellen Bluebird 310 und Fairlady 1500. Nachdem sich die Marke auf alle Kontinente ausgedehnt hatte, markierte die Fairlady 2000 im Jahr 1967 die Geburt des sportlichen Nissan Images. Hier schloss sich zwei Jahre später der Fairlady Z (Datsun 240Z) an, der sich zum bestverkauften Sportwagen weltweit entwickelte. 1970 kam der 240Z auf den Markt und errang durch seine Erfolge bei internationalen Safari Rallyes große Popularität. Ihm folgten Modelle wie der Cherry oder der Sunny.

1979 wurde in San Diego/Kalifornien das erste Design-Studio außerhalb Japans eingerichtet. Es lieferte zunächst das Design für einige Konzeptfahrzeuge und 1986 dann für den Terrano. Vier Jahre später erweiterten die neuen Modelle Primera und Micra die Präsenz der Marke in Europa. 1992 wurde das erste europäische Designzentrum in Geretsried bei München eröffnet.

Das neue Jahrtausend
Nach der Formierung der Renault-Nissan-Allianz 1999 ließ Carlos Ghosn, Präsident und CEO der Nissan Motor Company, die Bedeutung des Designs als „Gesicht“ von Nissan wieder aufleben. Mit Shiro Nakamura wurde ein erfolgreicher Designer für das Unternehmen gewonnen. Nakamura kam von Isuzu Motors und erhielt die Aufgabe, die gesamte Nissan-Modellpalette neu zu gestalten, dabei den japanischen Einfluss dezent herauszuarbeiten und gleichzeitig das Image der Marke weiter zu stärken.

Zwischen 2000 und 2003 erarbeiteten Nakamura und sein Team aus 700 Designern 23 neue Serienmodelle und 19 Konzeptfahrzeuge, die rund um die Welt auf den Markt kamen bzw. gezeigt wurden. Damit gelang es der Marke, die auf drei Jahre angelegten Ziele des Nissan Revival Plans ein Jahr früher als geplant zu erfüllen und sich ihre Position auf dem Weltmarkt zurückzuerobern.

Europäisches Design im Fokus
Alle Nissan Designer teilen die gemeinsame Philosophie, klar, kreativ und konsequent ihre Erfahrungen mit regionalen Kulturen und den Besonderheiten der einzelnen Märkte umzusetzen. Das im Januar 2003 als letztes der weltweit insgesamt sechs Design-Zentren eingerichtete Europa-Studio im Londoner Stadtteil Paddington macht dabei noch einmal die besondere Affinität von Nissan zum europäischen Markt deutlich.

Über 50 Designer und Modellbauer arbeiten dort in einem Arbeitsumfeld, das sich technisch auf dem neuesten Stand befindet. Erst kürzlich wurde dort mit der „Power Wall“ ein Stück modernster Präsentationstechnologie eingeführt. Auf einer großen Projektions-Wand können Bilder zur Analyse dreidimensional dargestellt werden. Dabei sind jederzeit Änderungen der Farbe oder des Designs per Knopfdruck möglich.

Das Konzeptfahrzeug Qashqai ist eines der Nissan Fahrzeuge, die in London gezeichnet wurden. Es erhielt auf der Birmingham Motor Show in diesem Jahr den „Best Concept Car Award“.

Design der Zukunft
Auch für das künftige Wachstum der Marke ist das Design von entscheidender Bedeutung, denn Nissan will auch weiterhin mutige, charakteristische Fahrzeuge kreieren. So haben Conran & Partners, ein Name der synonym für aktuelles Design und Funktionalität steht, erst kürzlich für Nissan das Interieur des Cube3 in Premium-Qualität entwickelt. Der Cube3 von Conran & Partners ist ein Konzeptfahrzeug, das erstmals auf der Tokio Motor Show 2003 zu sehen war.

Eine Auswahl von Nissan-Fahrzeugen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft sind zur Zeit im Ausstellungsraum der Nissan-Zentrale sowie in der Nissan Ginza Gallery in Tokio zu sehen. Gezeigt wird dabei eine Mischung aus Originalfahrzeugen sowie maßstabsgetreuen Modellen von einigen der bekanntesten Nissan Automobile.

Die Nissan Design-Zentren weltweit:
Japan Nissan Design Center Atsugishi, Kanagawa (seit 1954)
Nissan Shatai Co. Ltd., Hiratsuka City (seit 1972)
Creative Box, Shibuya/Tokio (seit 1987)
USA Nissan Design America, San Diego/Kalifornien (seit 1979)
Nissan Design America, Farmington Hills/Michigan (seit 1989)
Europa Nissan Design Europe, Geretsried/München (1992 - 2003)
Nissan Design Europe, London (seit 2003)

weiterlesen...

NISSAN FEIERT 50 JAHRE DESIGN-GESCHICHTE

20.08.2004

Vom Bluebird 310 zum Nissan Qashqai
23 neue Modelle und 19 Konzeptfahrzeuge von 2000 bis 2003
Sechs Design-Zentren weltweit
Mit zwei großen Ausstellungen in Japan feiert Nissan zur Zeit sein 50-jähriges Design-Jubiläum. Gezeigt werden ein Querschnitt aus der Designer-Arbeit des zurückliegenden halben Jahrhunderts sowie Ausblicke auf künftige Design-Visionen.

Vom Datsun Roadster, kompakten Pick-Ups und dem Modell 510 bis zur Z-Reihe, dem Patrol oder dem sportlichen Skyline GT-R: Über fünf Jahrzehnte hinweg hat Nissan einen dauerhaften Beitrag zum Fortschritt des Autodesigns geleistet. Durch eine Reihe von zur Serienreife gebrachten Innovationen hat die Marke auch beim Image neue Höhen erklommen. Heute zählt Nissan zu den weltweit führenden Automobilherstellern.

Das Erbgut des Designs
Die erste Nissan Design-Abteilung wurde 1954 eingerichtet. Sie begann ihre Arbeit mit den Pkw-Modellen Bluebird 310 und Fairlady 1500. Nachdem sich die Marke auf alle Kontinente ausgedehnt hatte, markierte die Fairlady 2000 im Jahr 1967 die Geburt des sportlichen Nissan Images. Hier schloss sich zwei Jahre später der Fairlady Z (Datsun 240Z) an, der sich zum bestverkauften Sportwagen weltweit entwickelte. 1970 kam der 240Z auf den Markt und errang durch seine Erfolge bei internationalen Safari Rallyes große Popularität. Ihm folgten Modelle wie der Cherry oder der Sunny.

1979 wurde in San Diego/Kalifornien das erste Design-Studio außerhalb Japans eingerichtet. Es lieferte zunächst das Design für einige Konzeptfahrzeuge und 1986 dann für den Terrano. Vier Jahre später erweiterten die neuen Modelle Primera und Micra die Präsenz der Marke in Europa. 1992 wurde das erste europäische Designzentrum in Geretsried bei München eröffnet.

Das neue Jahrtausend
Nach der Formierung der Renault-Nissan-Allianz 1999 ließ Carlos Ghosn, Präsident und CEO der Nissan Motor Company, die Bedeutung des Designs als „Gesicht“ von Nissan wieder aufleben. Mit Shiro Nakamura wurde ein erfolgreicher Designer für das Unternehmen gewonnen. Nakamura kam von Isuzu Motors und erhielt die Aufgabe, die gesamte Nissan-Modellpalette neu zu gestalten, dabei den japanischen Einfluss dezent herauszuarbeiten und gleichzeitig das Image der Marke weiter zu stärken.

Zwischen 2000 und 2003 erarbeiteten Nakamura und sein Team aus 700 Designern 23 neue Serienmodelle und 19 Konzeptfahrzeuge, die rund um die Welt auf den Markt kamen bzw. gezeigt wurden. Damit gelang es der Marke, die auf drei Jahre angelegten Ziele des Nissan Revival Plans ein Jahr früher als geplant zu erfüllen und sich ihre Position auf dem Weltmarkt zurückzuerobern.

Europäisches Design im Fokus
Alle Nissan Designer teilen die gemeinsame Philosophie, klar, kreativ und konsequent ihre Erfahrungen mit regionalen Kulturen und den Besonderheiten der einzelnen Märkte umzusetzen. Das im Januar 2003 als letztes der weltweit insgesamt sechs Design-Zentren eingerichtete Europa-Studio im Londoner Stadtteil Paddington macht dabei noch einmal die besondere Affinität von Nissan zum europäischen Markt deutlich.

Über 50 Designer und Modellbauer arbeiten dort in einem Arbeitsumfeld, das sich technisch auf dem neuesten Stand befindet. Erst kürzlich wurde dort mit der „Power Wall“ ein Stück modernster Präsentationstechnologie eingeführt. Auf einer großen Projektions-Wand können Bilder zur Analyse dreidimensional dargestellt werden. Dabei sind jederzeit Änderungen der Farbe oder des Designs per Knopfdruck möglich.

Das Konzeptfahrzeug Qashqai ist eines der Nissan Fahrzeuge, die in London gezeichnet wurden. Es erhielt auf der Birmingham Motor Show in diesem Jahr den „Best Concept Car Award“.

Design der Zukunft
Auch für das künftige Wachstum der Marke ist das Design von entscheidender Bedeutung, denn Nissan will auch weiterhin mutige, charakteristische Fahrzeuge kreieren. So haben Conran & Partners, ein Name der synonym für aktuelles Design und Funktionalität steht, erst kürzlich für Nissan das Interieur des Cube3 in Premium-Qualität entwickelt. Der Cube3 von Conran & Partners ist ein Konzeptfahrzeug, das erstmals auf der Tokio Motor Show 2003 zu sehen war.

Eine Auswahl von Nissan-Fahrzeugen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft sind zur Zeit im Ausstellungsraum der Nissan-Zentrale sowie in der Nissan Ginza Gallery in Tokio zu sehen. Gezeigt wird dabei eine Mischung aus Originalfahrzeugen sowie maßstabsgetreuen Modellen von einigen der bekanntesten Nissan Automobile.

Die Nissan Design-Zentren weltweit:
Japan Nissan Design Center Atsugishi, Kanagawa (seit 1954)
Nissan Shatai Co. Ltd., Hiratsuka City (seit 1972)
Creative Box, Shibuya/Tokio (seit 1987)
USA Nissan Design America, San Diego/Kalifornien (seit 1979)
Nissan Design America, Farmington Hills/Michigan (seit 1989)
Europa Nissan Design Europe, Geretsried/München (1992 - 2003)
Nissan Design Europe, London (seit 2003)

weiterlesen...

DONGFENG ERÖFFNET NEUES PKW-WERK IN CHINA

21.05.2004

Gesamtinvestitionen von rund 180 Millionen Euro
Anfängliche Jahreskapazität bei 150.000 Einheiten
Bis 2007 Verdoppelung des Verkaufsvolumens in China geplant
Das jetzt in Betrieb genommene neue Pkw-Werk Guangzhou Huadu spielt in den Expansionsplänen der Dongfeng Motor Company (DFL) eine wichtige Rolle. Die Dongfeng Motor Company wurde im vergangenen Jahr auf Basis einer strategischen Partnerschaft zwischen der Nissan Motor Co., Ltd. und der chinesischen Dongfeng Motor Corporation gegründet. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent an dem neuen Unternehmen.
Mit einer anfänglichen Jahreskapazität von 150.000 Einheiten soll die neue Produktionsstätte zur geplanten Verdoppelung des Absatzes auf dem chinesischen Markt beitragen. Das Werk wird verschiedene neue Nissan Modelle für den chinesischen Markt produzieren, angefangen mit dem Nissan Sunny des Modelljahres 2004. Bis 2007 will das im Automobilbereich größte chinesische Joint Venture den Fahrzeugverkauf auf 620.000 Einheiten steigern.
Die Investitionen in das neue Werk belaufen sich auf 1,8 Milliarden RMB (rund 22,97 Milliarden Yen, 180 Millionen Euro). Auf einer Fläche von 940.000 Quadratmetern werden dort ab sofort Fahrzeuge nach den globalen Standards und Produktionsmethoden von Nissan hergestellt. Sowohl im Presswerk, als auch in der Karosseriemontage, der Lackiererei und der Endmontage wird so die auch im internationalen Maßstab höchste Qualität der Produkte sichergestellt.
Zusätzlich zu den bestehenden Produkten Nissan Bluebird und Nissan Sunny des Modelljahres 2004 stellt Nissan auf dem Pekinger Autosalon im Juni die Luxuslimousine Teana für den chinesischen Markt vor. Dieses Fahrzeug wird allerdings nicht im neuen Werk Guangzhou Huadu, sondern im Werk Xiangfan in der Provinz Hubei gebaut. In China wird der Teana unter dem Namen „Tian Lai“ vermarktet, was soviel heißt wie „Der wundervolle Klang der Natur“.
Der von DFL verfolge Expansionsplan „23“ sieht unter anderem bis 2007 sechs neue Pkw ür den chinesischen Markt vor. Gleichzeitig soll das Händlernetzwerk auf 400 Stützpunkte ausgebaut werden.
„Das neue Werk Guangzhou Huadu spielt eine sehr wichtige Rolle in unseren Plänen, den Absatz bis 2007 auf 620.000 Pkw und Nutzfahrzeuge zu verdoppeln“, erläutert Katsumi Nakamura, Präsident und CEO von DFL. Und Mamoru Yoshida, Vize-Präsident sowie Managing Director für den Bereich Pkw bei DFL, ergänzt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit diesen Fahrzeugen unseren chinesischen Kunden einen wirklich erstklassigen Gegenwert zu bieten.“
Bis 2007 soll sich der Umsatz des Unternehmens inklusive des Nutzfahrzeuggeschäfts und anderer Dienstleistungen im Vergleich zu 2003 auf jährlich rund 80 Milliarden RMB (1.020,8 Milliarden Yen, 8 Milliarden Euro) verdoppeln. Der operative Gewinn wird mit 10 Prozent des Umsatzes oder 8 Milliarden RMB (102,08 Milliarden Yen, 800 Millionen Euro) veranschlagt.
Dongfeng Motor ist das Ergebnis einer umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen Nissan und Dongfeng. Das Grundkapital des Unternehmens beträgt 16,7 Milliarden RMB (rund 213 Milliarden Yen, 1,6 Milliarden Euro). Dongfeng hatte seinen 50-prozentigen Anteil durch einer Reihe von Vermögenswerten aufgebracht, während Nissan seine Einlage in Form von Bargeld leistete. Das junge Unternehmen umfasst auch die bisher bereits existierende Fahrzeugproduktion von Dongfeng inklusive schwerer Nutzfahrzeuge, Busse, leichter Nutzfahrzeuge und Pkw.

Hinweis: Die Angaben in RMB wurden nach dem Stand vom 13. April 2004 zum Kurs von 1 RMB = 12,76 japanische Yen und 1 RMB = 0,12 US-Dollar umgerechnet. Der Wert in Euro errechnet sich aus dem Kurs 1 Euro = 1,2 Dollar.

weiterlesen...

NISSAN UND DONGFENG NEHMEN GEMEINSAME GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IN CHINA AUF

12.06.2003

Start der neuen Dongfeng Motor Co., Ltd. am 1. Juli 2003
Absatzziel von 550.000 Fahrzeugen auf dem chinesischen Markt bis zum Jahr 2006
Komplette Produktpalette von Lastkraftwagen bis zu Personenkraftwagen
Am 1. Juli 2003 nimmt die neu gegründete Dongfeng Motor Co., Ltd., die auf Basis einer strategischen Partnerschaft zwischen der Nissan Motor Co., Ltd. (Nissan) und der chinesischen Dongfeng Motor Corporation (Dongfeng) gegründet wurde, ihr operatives Geschäft in China auf. Wei Miao, Präsident von Dongfeng, wird als Vorsitzender des neuen Unternehmens fungieren und Katsumi Nakamura, Senior Vice President von Nissan, als Präsident.

Seit der Ankündigung ihrer langfristigen strategischen Partnerschaft am 19. September 2002 haben Nissan und Dongfeng eng zusammengearbeitet, um die Einrichtung des neuen Unternehmes zu realisieren. Das Projekt wurde umfangreich von der chinesischen Regierung unterstützt, am 29. April 2003 erteilte das chinesische Handelsministerium die Genehmigung.

Das eingetragene Kapital des neuen Unternehmens liegt bei umgerechnet zwei Millionen US-Dollar mit einem jeweils 50prozentigen Anteil von Nissan und Dongfeng. Während Dongfeng das Kapital in Form von bestehendem Vermögen einschließlich der Anteile an Tochtergesellschaften und angegliederten Organisationen beisteuert, bringt Nissan das Kapital in bar ein. Die Zentrale des Unternehmens sitzt in Wuhan in der Provinz Hubei, für jede Geschäftseinheit gibt es einen zentralen Stützpunkt. Die Gesamtzahl der Beschäftigten, einschließlich angeschlossener Unternehmen, beläuft sich auf 74.000 Fachkräfte.

Die Dongfeng Motor Co., Ltd. ist das erste Joint Venture im Automobilbereich in China, das sich aus einem chinesischen und einem ausländischen Partner zusammensetzt und eine komplette Produktpalette von Lastkraftwagen über Busse und leichte Nutzfahrzeuge bis hin zu Personenkraftwagen bietet. Das Pkw-Programm wird unter der Marke Nissan vertrieben, während die Nutzfahrzeuge größtenteils unter der Marke Dongfeng verkauft werden. Das Absatzziel des neuen Unternehmens liegt bei 550.000 Fahrzeugen – 220.000 Pkw und 330.000 Nutzfahrzeuge – bis zum Jahr 2006.

Der Vorstand des neuen Unternehmens wird aus acht Mitgliedern bestehen – jeweils vier von Nissan und vier von Dongfeng. Neben einem Management Committee, dem Katsumi Nakamura vorsteht, gibt es ein Working-Team, das einen mittelfristigen Plan für das neue Unternehmen entwickelt, über den das neue Dongfeng Management bis Ende November 2003 entscheidet.

Die laufende Planung sieht neben dem Bluebird die Einführung von sechs weiteren Pkw-Modellen auf dem chinesischen Markt vor, die von der Dongfeng Motor bis 2006 produziert werden sollen. Der Sunny (Yang Guang) wird dabei das erste neue Modell sein. Hergestellt wird der Sunny im Huadu-Werk in Gunangzhou, der Verkaufsstart in China ist noch für Juni dieses Jahres geplant. Der neue Sunny, der auf der Auto Shanghai 2003 am 20. April dieses Jahres vorgestellt wurde, wird in Chinas schnell wachsendem Kompaktklasse-Segment positioniert. Der Teana, ein Luxusmodell, der erfolgreich auf dem japanischen Markt im Februar 2003 eingeführt wurde, wird ebenfalls ab 2004 von dem neuen Unternehmen produziert.

weiterlesen...

NISSAN UND DONGFENG NEHMEN GEMEINSAME GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IN CHINA AUF

12.06.2003

Start der neuen Dongfeng Motor Co., Ltd. am 1. Juli 2003
Absatzziel von 550.000 Fahrzeugen auf dem chinesischen Markt bis zum Jahr 2006
Komplette Produktpalette von Lastkraftwagen bis zu Personenkraftwagen
Am 1. Juli 2003 nimmt die neu gegründete Dongfeng Motor Co., Ltd., die auf Basis einer strategischen Partnerschaft zwischen der Nissan Motor Co., Ltd. (Nissan) und der chinesischen Dongfeng Motor Corporation (Dongfeng) gegründet wurde, ihr operatives Geschäft in China auf. Wei Miao, Präsident von Dongfeng, wird als Vorsitzender des neuen Unternehmens fungieren und Katsumi Nakamura, Senior Vice President von Nissan, als Präsident.

Seit der Ankündigung ihrer langfristigen strategischen Partnerschaft am 19. September 2002 haben Nissan und Dongfeng eng zusammengearbeitet, um die Einrichtung des neuen Unternehmes zu realisieren. Das Projekt wurde umfangreich von der chinesischen Regierung unterstützt, am 29. April 2003 erteilte das chinesische Handelsministerium die Genehmigung.

Das eingetragene Kapital des neuen Unternehmens liegt bei umgerechnet zwei Millionen US-Dollar mit einem jeweils 50prozentigen Anteil von Nissan und Dongfeng. Während Dongfeng das Kapital in Form von bestehendem Vermögen einschließlich der Anteile an Tochtergesellschaften und angegliederten Organisationen beisteuert, bringt Nissan das Kapital in bar ein. Die Zentrale des Unternehmens sitzt in Wuhan in der Provinz Hubei, für jede Geschäftseinheit gibt es einen zentralen Stützpunkt. Die Gesamtzahl der Beschäftigten, einschließlich angeschlossener Unternehmen, beläuft sich auf 74.000 Fachkräfte.

Die Dongfeng Motor Co., Ltd. ist das erste Joint Venture im Automobilbereich in China, das sich aus einem chinesischen und einem ausländischen Partner zusammensetzt und eine komplette Produktpalette von Lastkraftwagen über Busse und leichte Nutzfahrzeuge bis hin zu Personenkraftwagen bietet. Das Pkw-Programm wird unter der Marke Nissan vertrieben, während die Nutzfahrzeuge größtenteils unter der Marke Dongfeng verkauft werden. Das Absatzziel des neuen Unternehmens liegt bei 550.000 Fahrzeugen – 220.000 Pkw und 330.000 Nutzfahrzeuge – bis zum Jahr 2006.

Der Vorstand des neuen Unternehmens wird aus acht Mitgliedern bestehen – jeweils vier von Nissan und vier von Dongfeng. Neben einem Management Committee, dem Katsumi Nakamura vorsteht, gibt es ein Working-Team, das einen mittelfristigen Plan für das neue Unternehmen entwickelt, über den das neue Dongfeng Management bis Ende November 2003 entscheidet.

Die laufende Planung sieht neben dem Bluebird die Einführung von sechs weiteren Pkw-Modellen auf dem chinesischen Markt vor, die von der Dongfeng Motor bis 2006 produziert werden sollen. Der Sunny (Yang Guang) wird dabei das erste neue Modell sein. Hergestellt wird der Sunny im Huadu-Werk in Gunangzhou, der Verkaufsstart in China ist noch für Juni dieses Jahres geplant. Der neue Sunny, der auf der Auto Shanghai 2003 am 20. April dieses Jahres vorgestellt wurde, wird in Chinas schnell wachsendem Kompaktklasse-Segment positioniert. Der Teana, ein Luxusmodell, der erfolgreich auf dem japanischen Markt im Februar 2003 eingeführt wurde, wird ebenfalls ab 2004 von dem neuen Unternehmen produziert.

weiterlesen...

Versicherungs- und Finanzierungsangebote von forium.de