Modellen : Nissan, Vanette



News zu Nissan, Vanette

NISSAN EUROPA PLANT AUSBAU DER HERSTELLUNG AUF 650.000 FAHRZEUGE

01.04.2002

Im vergangenen Jahr stellte Nissan in Großbritannien und Spanien insgesamt rund 434.400 Fahrzeuge her. Damit gab es gegenüber der bisherigen Rekordproduktion von 2000 eine leichte Verringerung von 6,5 Prozent. Bei der Nissan Motor Manufacturing in Sunderland, die bereits im fünften Jahr in Folge als produktivstes Automobilwerk Europas ausgezeichnet wurde, liefen rund 297.000 Einheiten der Volumenmodelle Almera, Micra und Primera vom Band, und an den spanischen Produktionsstandorten der Nissan Motor Ibérica in Barcelona und Madrid wurden 2001 insgesamt rund 137.400 Fahrzeuge hergestellt.
Das Werk im nordenglischen Sunderland war im vergangenen Jahr von einem bedeutenden Modellwechsel geprägt. In die Produktionsaufnahme der neuen Primera-Generation, die seit Mitte Dezember in Sunderland vom Band läuft, investierte Nissan 344 Millionen Euro, davon 166,4 Millionen Euro in neue und verbesserte Fertigungseinrichtugnen. Darüber hinaus erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter auf 4.700 Fachkräfte. Auch in Spanien wurde die Produktion umgestellt. Der größte Anteil der Herstellung in Barcelona entfiel 2001 auf den Almera Tino und den Terrano. Durch die bevorstehende Einführung neuer Modelle lief die Fertigung von Serena, Vanette Cargo und einer speziellen Patrol-Version aus.

In den kommenden Jahren erhöht Nissan kontinuierlich die Produktion in Europa. So plant das Unternehmen in Sunderland künftig einen jährlichen Ausstoß von 500.000 Fahrzeugen – insbesondere bedingt durch die Ende dieses Jahres beginnende Fertigung der neuen Micra-Generation. Auch in Barcelona ist eine Erweiterung vorgesehen. Seit Januar läuft im Werk Zona Franca der neue Terrano mit neuem 3,0-Liter Turbodiesel-Direkteinspritzer vom Band, und im November startet in Kooperation mit Renault die Herstellung des Primastar. Von dem leichten Nutzfahrzeug, das bereits im englischen GM-Werk in Luton gebaut wird und auch als Renault Trafic und Opel Vivaro vertrieben wird, sollen jährlich 64.000 Einheiten produziert werden. Durch die Herstellungskooperation, in die die Allianz 250 Millionen Euro investiert, wächst die gesamte Jahreskapazität in Barcelona auf 150.000 Einheiten. Zudem werden damit rund 1.000 neue Arbeitsplätze in der europäischen Automobilindustrie geschaffen.

Einhergehend mit dem Produktionsanstieg in Europa auf 650.000 Fahrzeuge, gewinnt auch die Entwicklung vor Ort zunehmend an Bedeutung. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Design. Ab Januar 2003 nimmt Nissan den Betrieb in einem neuen Designzentrum in London auf. Ein internationales Team aus 40 Mitarbeitern wird dort hauptsächlich das Design künftiger Nissan-Modelle für den europäischen Markt entwickeln.

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Nissan steigert die Produktion in Barcelona auf 160.000 Fahrzeuge

20.06.2000

Bei der Nissan Motor Ibérica S.A. (NMISA) in Barcelona startete im Mai 2000 die Produktion des Nissan Almera Tino. Der speziell für Europa konzipierte und entwickelte Kompakt-Van, der ab Ende Juli in Deutschland erhältlich ist, wird in diesem Jahr in einer Stückzahl von 25.000 Einheiten in Spanien vom Band rollen. Dadurch erhöht sich die Produktion in Barcelona bis Ende dieses Jahres auf 106.000 Einheiten. Ab 2001 plant Nissan bei NMISA die jährliche Herstellung von 125.000 Fahrzeugen, davon 50.000 Almera Tino. Bei voller Auslastung des Werkes sollen dort später 160.000 Automobile pro Jahr produziert werden. Gegenüber 1999, als 77.122 Einheiten gefertigt wurden, bedeutet dies ein Produktionsanstieg um mehr als 100 Prozent. Der Nissan Almera Tino, der neben dem in Sunderland produzierten neuen Almera als zweites europäisches Modell auf der neuen MS-Plattform (Medium Small) von Nissan aufbaut, wird in Barcelona auf einer gemeinsamen Produktionslinie mit dem Nissan Terrano II gefertigt. Damit avanciert das spanische Nissan-Werk zum flexibelsten Automobilwerk Europas. So werden dort zusätzlich die Nissan-Modelle Serena, Vanette Cargo und eine spezielle Version des Patrol gebaut. Die Herstellung dieser in Antriebsart und Karosserieform sehr unterschiedlichen Modelle erfordert nicht nur sehr flexible und effiziente Fertigungseinrichtungen sondern auch eine ausgesprochen qualifizierte und hoch motivierte Belegschaft. Durch die Produktionsausweitung erhöht sich auch die Anzahl der Mitarbeiter. Während 1999 bei NMISA 3.974 Fachkräfte beschäftigt waren, zählt das Werk in diesem Jahr bereits 4.800 Mitarbeiter. Insgesamt steigt die Anzahl der Mitarbeiter von Nissan in Spanien damit auf rund 8.000. Trotz der Herstellung von fünf verschiedenen Fahrzeugen unter einem Dach gilt bei NMISA der gleiche Qualitätsstandard wie bei der Nissan Motor Manufacturing im nordenglischen Sunderland und in den Nissan-Werken in Japan. „Dafür sorgt unser VES-System. Dieses sogenannte Vehicle Evaluation System sichert bei Nissan weltweit eine gleich hohe Qualität“, so Rafael Boronat, Managing Director von NMISA. Künftig soll in Barcelona auch die Produktivität gesteigert werden. Boronat: „Unser Werk ist nicht vergleichbar mit einem reinen Pkw-Werk wie in Sunderland. Aber wir produzieren so effizient wie möglich und werden künftig ein noch höheres Produktionslevel schaffen.“ Neben der Produktionsstätte in Barcelona, wo Nissan bereits 1983 die Fertigung des Patrol aufnahm, werden bei der Nissan Vehículos Industriales S.A. (NVISA) in Avila drei verschiedene Nissan-Nutzfahrzeuge hergestellt. 1999 belief sich die dortige Herstellung auf 22.754 Einheiten. Darüber hinaus produziert Nissan im Motoren-Werk Cuatro Vientos in Madrid inzwischen jährlich bis zu 145.000 Dieselaggregate und stellt im Werk Montcada in Barcelona sowie in Nordspanien Teile und Komponenten her. Die Gesamtinvestitionen von Nissan in Spanien belaufen sich in den vergangenen zehn Jahren auf rund 1,3 Milliarden Euro. Die Einrichtung der Almera Tino-Produktion, die sich bereits im Juni 1997 in der Planungsphase befand, ging dabei mit einer Investition von 180 Millionen Euro einher. Von der Nissan-Produktion in Spanien profitiert vor allem auch die europäische Zulieferindustrie. Insgesamt kauft Nissan in diesem Jahr bei 218 europäischen Zulieferern Teile und Komponenten im Wert von rund 800 Millionen Euro ein. Damit werden in Europa langfristig zahlreiche Stellen gesichert.

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