Modellen : Opel, Speedster
News zu Opel, Speedster
14.09.2005
Sportliche Studie eines Offroad-Coupés
Dynamisches Opel-Design in SUV-Format neu interpretiert
Wien/Frankfurt. Wie dynamisch und athletisch ein SUV (Sport Utility Vehicle) aussehen kann, zeigt Opel mit dem allradgetriebenen Konzeptfahrzeug Antara GTC (Gran Turismo Crossover), das auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (15. - 25. September 2005) seine Weltpremiere feiert. Mit dem charakterstarken Dreitürer (Länge/Breite/Höhe: 4.530/1.970/1.640 Millimeter) präsentiert die Marke eine ausgeprägt sportliche Neuinterpretation des Themas SUV und seiner dynamischen Formensprache in diesem besonderen Fahrzeugformat. Die Front des Viersitzers akzentuiert mit den weit in die Kotflügel gezogenen, markanten Scheinwerfern mit LED-Technologie und der markentypischen Bügelfalte in der Motorhaube die neue Opel-Designlinie. Im Profil fallen die rahmenlosen, voll versenkbaren Seitenscheiben auf, die zur coupéartigen Silhouette beitragen.
„Der Antara GTC vermittelt schon im Stand ein Gefühl von Abenteuer. Er nimmt die aktuelle Opel-Designsprache auf und interpretiert sie neu im SUV-Format“, erklärt Bryan Nesbitt, Executive Director, GM Design Europe. „Und im Gegensatz zu traditionellen Offroader-Konzepten zeigt der Antara GTC deutlich, dass sein wahres Revier eher auf der Straße als in schwerem Gelände zu finden ist.“
Für Alain Visser, Executive Director für Europäisches Marketing der Adam Opel AG ,,ist die Studie Antara GTC ein überzeugender Botschafter seiner Marke: „Wer den Antara GTC bisher schon gesehen hat, reagierte instinktiv mit der Empfindung ‚hier kommt ein starker Opel’. Als überraschend sportliches SUV-Konzept ist die Studie auch ein Symbol für die Innovationskraft von Opel.“
Mit einer Reihe optischer und technischer Details sowie seinem Opel-typisch flexiblen Innenraum wird die Studie gleichzeitig hohen praktischen Ansprüchen gerecht. So ist die Heckklappe zentral an einem Pantograph-Scharnier angelenkt. Dank dieser innovativen Konstruktion schwenkt sie beim Öffnen direkt nach oben sowie vorne, zwingt daher nicht dazu, zunächst einen Schritt zurückzutreten, und erleichtert so das Beladen. Die beiden hinteren Einzelsitze können vom Heck des Fahrzeugs aus völlig versenkt werden. Dadurch entsteht eine komplett ebene Ladefläche. Die Frontsitze sind auf Mono-Schienen verankert und wirken wie schwebend im Innenraum angeordnet. Mit Hilfe eines EasyEntry-Systems gleiten sie auf Knopfdruck ganz nach vorn zur Instrumententafel, um den Einstieg in den Fond zu erleichtern.
Unter der Haube des Antara GTC steckt eine 212 PS starke TWINTURBO-Version des 1.9 CDTI-Vierzylinder-Motors. Das quer eingebaute Konzept-Triebwerk stemmt 400 Nm bereits ab 1.400 min-1 auf die Kurbelwelle und ist wie alle 1.9 CDTI in Opel-Modellen mit einem wartungsfreien Partikel-Filter ausgerüstet. In Kombination mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe ergeben sich ausgezeichnete Fahrleistungen: Per Computer Simulation ermittelt wurden über 210 km/h Spitze und eine Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in rund acht Sekunden.
Mit dem Antara GTC setzt Opel seine Reihe spannender Studien fort, die die neue dynamische Formensprache in verschiedenen Fahrzeugklassen jeweils akzentuiert auf das jeweilige Segment neu interpretiert haben. Dazu gehören Konzepte wie der GTC Geneve (Genf 2003), Insignia (IAA 2003), Trixx (Genf 2004) oder VX Lightning (London 2003).
Das Außendesign
Jedes Detail signalisiert Lust auf Abenteuer
Ein Crossover zwischen SUV und Coupé
Vom selbstbewussten V-förmigen Kühlergrill bis zu den mächtigen 20-Zoll-Rädern mit Felgen aus poliertem Aluminium steht die Studie Opel Antara GTC für eine Dynamik, die herkömmliche Grenzen überwindet. Sie führt das scheinbar gegensätzliche Designmuster sportlicher Coupés und kraftvoller SUV zusammen und überwindet sie damit gleichzeitig. Typische Details wie die „Bügelfalte“ auf der Motorhaube, das durch den neuen Zafira inspirierte Dachmodul oder die Form der Leuchten machen das Konzeptfahrzeug außerdem zu einem unverkennbaren Mitglied der Opel-Familie.
Der Grundkörper der Karosserie (Abmessungen Länge/Breite mit Außenspiegeln/Höhe mit Dachreling 4.530/1.970/1.640 mm) ist einerseits charakteristisch für einen Geländewagen: Kurze Überhänge für große Böschungswinkel, stabile Flanken, kräftige Seitenschultern und Radausschnitte sowie steil stehende Fenster. Andererseits integriert er typische Wesensmerkmale eines Coupés: Zwei Türen und Heckklappe, eine geschlossene Seitenfenstergrafik ohne B-Säule, ein vor allem durch geschickte Gestaltung der C-Säule elegant nach hinten abfallendes Dach und eine dynamisch ansteigende Seitenlinie.
„Wir wollten mit dieser Studie ein Konzept entwickeln, das einfach Lust macht. Lust auf neue Entdeckungen, Lust aufs Fahren, aber auch Lust auf eigene sportliche Outdoor-Aktivitäten, etwa Mountainbike-Fahren“, erläutert Mark Adams, Direktor für Exterieur-Design. Dabei entstand ein äußerst attraktiver Crossover, der das Thema SUV ausgeprägt sportlich interpretiert.“
Das Styling nimmt die aktuelle Designsprache von Opel auf, die mit Speedster, Astra, Tigra und Zafira erfolgreich in Serie ging. Weitere Ausprägungen wurden mit Studien wie GTC Geneve (konsequente Dynamik in kompakter Form, Genf 2003), Insignia (neuartige Eleganz einer großen Limousine, IAA 2003), Trixx (extreme Flexibilität in kürzester Form, Genf 2004) oder VX Lightning (purer Fahrspaß eines Roadsters, London 2003) gezeigt. Antara GTC-Designer Kurt Beyer freut sich: „Bei aller Familienähnlichkeit lässt unsere Formensprache genügend Raum für individuelle Gestaltung und den Ausdruck unterschiedlicher Lebensstile.“
Diese Freiheit nutzte Beyer konsequent und mit extremer Liebe zum Detail. Die Entlüftungsgitter seitlich in den Kotflügeln sind ebenso in feine Aluminiumrahmen gefasst wie ihre Pendants seitlich an der Motorhaube und die Auspufföffnungen hinter den Türen. Die Karosserieaußenfarbe „Everglade Mica“ verfügt über einen hohen Anteil an Effektpigment, das sonst nur für Geldscheine verwendet wird. Die demgegenüber dunkel abgesetzten Stoßfänger und der untere seitliche Karosserieabschluss signalisieren stabilen Schutz. Als Inspiration dienten Beyer dabei die nach oben gezogenen Sohlen von Sportschuhen. Selbst das Profil der Reifen wurde ins Designkonzept einbezogen - das Muster findet sich innen auf den Gummiauflagen der Pedale wieder.
Vorderer und hinterer Unterfahrschutz wirken nicht nur wie aus dem vollen Aluminium gefräst - sie sind es auch. Das Gleiche gilt für den Ladekantenschutz des Gepäckraums. Der V-förmige Kühlergrill aus gebürstetem Aluminium, der in ähnlicher Form schon bei der Limousinenstudie Insignia debütierte, findet seine Entsprechung in der nach unten schmaler werdenden Heckklappe. Eine Reminiszenz an den Insignia sind auch die bündig in die Karosserie versenkten Türgriffe. Sie gleiten erst heraus, wenn sich der mit einem elektronischen Türöffner (Transponder) ausgerüstete Besitzer dem Fahrzeug nähert.
Kunstwerken gleichen die vorderen und hinteren Leuchten. Sie bestehen wie alle Lichtquellen des Antara GTC aus Leuchtdioden, die eine längere Lebensdauer und kürzere Ansprechzeiten als herkömmliche Systeme bieten. Zugleich erlauben sie den Designern wesentlich mehr Freiheiten in der Gestaltung. Vorne wurden die Leuchten fließend in die Kotflügel integriert, hinten setzen sie brilliante Akzente im Übergang von Seitenschulter zum Heckabschluss.
Vertrautes in neuer Form findet sich am Dach des GTC. Wie optional beim neuen Zafira verlaufen längs über den Köpfen der Passagiere zwei Fenster, die für Helligkeit im Innern sorgen. Der Längssteg dazwischen, innen mit Ablagefächern ausgestattet, wirkt wie der Haarkamm eines Irokesen und hat das Zeug dazu, ein wiederkehrendes Stilelement der Opel-Formensprache zu werden.
Der Steg endet in einem speziellen Pantograph-Scharnier, an dem die Heckklappe befestigt ist. Dieses innovative Konzept, das in ähnlicher Form bereits bei Insignia und Trixx eingesetzt wurde, lässt beim Öffnen der Hecktür zwei Bewegungen gleichzeitig zu: Nach oben und nach vorn. So braucht man beim Öffnen und Schließen nicht zurück zu treten, und selbst in engen Parklücken bleibt der Zugang zum Gepäckraum frei.
Der Innenraum
Ungewöhnlicher Farben- und Materialmix
Vordersitze auf Mono-Schienen • voll versenkbare Rücksitze
Der spannende Kontrast zwischen hochwertig-luxuriöser Anmutung und muskulös-solider Ausführung setzt sich im Innenraum des Opel Antara GTC fort. Warme Farbtöne sowie die großzügige Verwendung von Leder stehen in reizvollem Wechselspiel mit technischen Materialien wie Kohlefaser (Sitzrücken) und Edelstahl sowie Aluminium (Cockpit). Die Farbgebung des Interieurs ist klar zweigeteilt: Während im oberen Teil von Instrumententräger und Türverkleidungen Dunkelbraun dominiert, sind die restlichen Bereiche hellbeige gehalten.
Das Panorama-Dachsystem – bereits für den Opel Zafira angeboten - wurde für die Studie weiter entwickelt. Es bietet den Insassen dank zwei großer Glasflächen eine besonders angenehme, lichte Reiseatmosphäre. Dunkel getöntes Glas bietet Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung. Zudem beherbergt die über die volle Innenlänge reichende, mittig angeordnete Dachkonsole zusätzlichen Stauraum. Eine weitere raffinierte Unterbringungsmöglichkeit für Alltagsutensilien bietet eine spezielle Ledertasche, die sich auf einer Schiene zwischen den Vorder- und den Rücksitzen verschieben lässt. Zum Shopping oder Sightseeing kann sie aus dem Auto mitgenommen werden.
Ein prägnantes Detail ist die weit in den Innenraum gezogene Mittelkonsole. Sie beherbergt nicht nur den kompakt-griffigen Schalthebel des automatisierten Schaltgetriebes, sondern auch drei große runde Lüftungsdüsen sowie die Bedienelemente des Infotainment-Systems und der Klimaanlage. Seitliche Haltegriffe unten an der Mittelkonsole spiegeln den Offroad-Charakter der Studie wider. Der ungewöhnliche Materialmix des Antara GTC prägt ganz besonders die Mittelkonsole: Die Lüftungsdüsen treten plastisch aus der in glänzendem Klavierlack gehaltenen Umgebung hervor, und der Schalthebel wird umrandet von einer Fläche aus gebürstetem Edelstahl. Wie das eigentliche Cockpit sind die Bedienfelder für Infotainment-System und Klimaanlage türkis hinterleuchtet.
Ebenfalls türkis hinterleuchtet und in einem Aluminium-Gehäuse untergebracht, demonstriert die Instrumentierung strukturelle Stärke und optische Eleganz. Displays in den beiden Rundinstrumenten informieren beim Offroad-Einsatz, in welcher Steigung oder welchem Gefälle sowie welcher Schräglage sich der Antara GTC gerade befindet.
Selbst die Pedalerie schlägt eine Brücke zum Exterieur: Die Pedale sind mit rutschfestem Gummi bezogen, das das ungewöhnliche Profilbild der Antara-Reifen trägt. Anstelle eines herkömmlichen Teppichbodens ist die SUV-Studie mit Sisal ausgekleidet – auch das eine überzeugende Lösung, die Strapazierfähigkeit mit Schick kombiniert.
Automatisch variabel: Clevere Ideen für Sitze und Laderaum
Die insgesamt vier Sitze wirken mit ihrer starken Konturierung wie auf die Passagiere zugeschnitten. Die Frontsitze sind auf Mono-Schienen verankert und scheinen so im Innenraum zu schweben. Mit Hilfe eines EasyEntry-Systems gleiten sie auf Knopfdruck ganz nach vorn zur Instrumententafel, um den Einstieg in den Fond zu erleichtern. Eine Sitzbelegungserkennung stellt sicher, dass während des Vorgangs die Plätze frei sind.
Die Rücksitze können automatisch komplett im Ladeboden versenkt werden. das Transportvolumen steigt dann auf stattliche 2.400 Liter nach VDA-Norm. Der Laderaum ist vollkommen eben bis zu den Vordersitzen und auch in der Tiefe leicht zu beladen. Dafür sorgt ein beweglicher doppelter Boden, dessen obere Hälfte nach dem Einladen wie ein Tablett spielend leicht nach vorn über die geklappten Rücksitze geschoben werden kann. Auch hier wird als Verkleidungsmaterial das unempfindliche Sisal eingesetzt.
„Mit dem Antara GTC können wir erneut zeigen, dass sportliches Design praktische Innenräume nicht ausschließt. Diese Kombination ist eine Kernkompetenz von Opel“, fasst Frank Leopold, Manager GME Innovation, Show Cars and Advanced Packaging, das Innenraumkonzept der Studie zusammen.
Der Antrieb
Kraftvoller Common-Rail-Diesel mit TWINTURBO-Technologie
Zweistufig aufgeladener 1.9 CDTI mit 212 PS und 400 Nm
Angetrieben wird die Opel-SUV-Studie von einer 156 kW/212 PS starken TWINTURBO-Version des erfolgreichen 1.9 CDTI ECOTEC Common-Rail-Dieselmotors. Mit seinem kräftigen Drehmoment bei niedriger Drehzahl (Maximalwert: 400 Nm ab 1.400 min-1) ist der zweistufig aufgeladene Konzeptmotor für diesen Fahrzeugtyp geradezu prädestiniert. In Kombination mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe ergeben sich für den allradgetriebenen Antara GTC ausgezeichnete Fahrleistungen: In Computer-Simulationen ermittelt wurden 201 km/h Spitze und eine Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in 8,3 Sekunden.
Zu den technischen Merkmalen des quer eingebauten Vierzylinders zählen zwei oben liegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder und eine variable Geometrie der Turboleitschaufeln. Die Treibstoffzufuhr zu den Zylindern erfolgt über ein Common-Rail-System mit bis zu 1.600 bar Druck. Kern der innovativen TWINTURBO-Technologie des Konzept-Dieseltriebwerks ist die Aufladung des Motors durch zwei Abgasturbolader, die im Gegensatz zur Biturbo-Technik nicht parallel, sondern seriell arbeiten: Ein kleinerer, schnell ansprechender Turbolader ist für den unteren Drehzahlbereich zuständig, ein großer, auf hohen Durchsatz ausgelegter Lader schaltet sich bei steigender Drehzahl zu. Dank der überlegenen Systemeffizienz ermöglicht TWINTURBO eine extrem hohe spezifische Leistung, ohne die sonst damit einhergehenden Nachteile bei Kraftstoffkonsum und Emissionsverhalten in Kauf nehmen zu müssen. Wie alle Serien-Pkw von Opel, ist die Studie Antara GTC mit dem wartungsfreien Diesel-Partikel-Filtersystem (DPF) ausgerüstet.
Ganz dem agilen Handling verpflichtet ist ebenso das moderne Fahrwerk des Antara GTC. An der Vorderachse kommen McPherson-Federbeine zum Einsatz, hinten verfügt er über eine Vierlenker-Achse. Präzise Lenkmanöver garantiert die servounterstützte Zahnstangen-Lenkung.
Entwicklung
Konsequentes „Made by Opel“ sichert Know-how
Jedes Detail wurde im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum gefertigt
Der Opel Antara GTC wurde nicht nur im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim konzipiert - er wurde dort auch von Hand gebaut. Er ist damit die erste fahrfertige Studie seit langem, die nicht bei einem darauf spezialisierten Karossier entstand, sondern konsequent hausintern entwickelt und gebaut wurde.
Selbst die aufwändigen Front- und Heckscheinwerfer mit LED-Technologie sowie die zahlreichen Aluminium- und Edelstahl-Komponenten (unter anderem Unterfahrschutz, seitliche Belüftungsöffnungen für den Motor und Grill-Streben) sind „Made by Opel“. Einzige Ausnahme bilden die gemeinsam mit Dunlop gefertigten Reifen. Rund 70 Ingenieure und Techniker aus den Bereichen Prototypenbau, Design und Vorausentwicklung waren daran beteiligt, dass die handwerklich hochwertige SUV-Studie eine der Hauptattraktionen der diesjährigen IAA ist.
Die Vorteile der Inhouse-Entwicklung sind vielfältig: „Kurze Wege ermöglichen schnelle Entscheidungen“, lobt der verantwortliche Designer Kurt Beyer. Außerdem ist die Übermittlung von Konstruktionsdaten innerhalb des Unternehmens-Netzwerks einfach; und das Hintergrundwissen, wie die Fahrzeuge des Konzerns konstruiert sind, erleichtert den Aufbau entscheidend.
Hinzu kommt: „Die emotionale Verbundenheit mit dem Produkt ist naturgemäß viel stärker als bei einem Lieferanten, der für zahlreiche Firmen Konzeptautos baut“, freut sich Gerhard Mathes, Projektleiter der Studie. Viele Mitarbeiter seien über sich hinausgewachsen, indem sie erfolgreich Neues probiert hätten. „Das ist Know-how, das dem Unternehmen zugute kommt“, so Mathes. Man habe damit außerdem die Devise des GM Europa-Präsidenten Carl-Peter Forster, so viel Arbeit wie möglich ins Haus zu holen, umgesetzt. Möglich wurde dies auch, weil das Antara GTC-Konzept ein für eine Studie relativ langfristig angelegtes Projekt war. Mathes: „Bei Kapazitätsengpässen werden wir die bewährte Zusammenarbeit mit den spezialisierten Karosseriebauern in Oberitalien sicher auch in Zukunft fortsetzen.“
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01.02.2005
Februar 2005
Der Opel Speedster Turbo: Fahrspaß in Reinkultur
Mittelmotor-Sportwagen mit beispielhafter Agilität - der sportlichste Opel aller Zeiten
Maximale Dynamik dank intelligentem Leichtbau und 200 PS starkem Turbomotor
Beschleunigung auf Supersportwagen-Niveau: In 4,9 Sekunden auf Tempo 100
Rüsselsheim. Der Speedster fährt als erster Opel mit einem Mittelmotor und ist das erste Opel-Serienfahrzeug, das auf Aluminium und Kunststoff als Materialien für Chassis und Karosserie setzt. Und: Der Speedster Turbo ist das sportlichste Opel-Serienmodell aller Zeiten - nicht nur wegen des 147 kW/200 PS starken 2.0 Turbo ECOTEC-Motors, der bis zu 243 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo
100 in nur 4,9 Sekunden ermöglicht. Der Speedster Turbo bietet vor allem ein Höchstmaß an Fahrdynamik. Der offene Zweisitzer wendet sich an Autofans, die maximale Fahrfreude bewusst dem Komfort vorziehen und die sich für ein dynamisches, expressives Design begeistern können. Stammrevier des Speedster sind kurvenreiche Landstraßen, auf denen er sein ausgeprägt agiles Handling voll ausspielen kann.
Design und Packaging
Der kraftvolle optische Auftritt des Zweisitzers ist bemerkenswert. Er zeichnet sich durch spannungsreiche Flächen, muskulöse Radhäuser und steil abfallende Flanken aus. Die skulpturhaft-dreidimensionalen Frontscheinwerfer und Heckleuchten sind als formale Elemente in die Karosserie integriert. Die großen Lufteinlässe hinter den Türen wirken wie aus dem Vollen gefräst. Auffallend sind auch die zwei mittig übereinander angeordneten Auspuffrohre am Heck.
Wichtig für die Gestaltung des Speedster waren neben ästhetischen Gesichtspunkten die funktionellen Anforderungen, zum Beispiel bei der Aerodynamik: Damit die Luftströmung besser anliegt und somit der aerodynamische Auftrieb an der Hinterachse des Sportwagens vermindert wird, ist die Hinterkante des Daches abgesenkt, die Abrisskante am Heck hingegen angehoben.
Für zusätzlichen Abtrieb bei höheren Geschwindigkeiten sorgen eine Frontspoilerlippe und ein (in Wagenfarbe lackierter) Heckspoiler. Der große, schwarz vergitterte Frontgrill lässt viel Fahrtwind zum Wasserkühler gelangen. Einen hohen Frischluftbedarf hat auch der Ladeluftkühler des Turbomotors, der durch die ausgestellten seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen versorgt wird. Die markanten Leichtmetallfelgen im sportlichen Design reduzieren die ungefederten Massen und tragen somit zum ausgezeichneten Handling des Speedster Turbo bei. Zugleich unterstützen sie die Kühlung der Bremsanlage. Für einen besonders sportlichen Look lackierten die Designer die Umrandungen der Leuchteneinheiten schwarz - auch so zeigt der Speedster Turbo bereits im Stand seine kompromisslose Dynamik.
Das dynamische Exterieur-Design setzt sich im puristischen Innenraum fort: Die perfekt geschnittenen Schalensitze mit integrierter Kopfstütze, das kleine Drei-Speichen-Sportlenkrad mit perforiertem Lederbezug, Pedale, Schaltknauf, Handbremshebel und Fensterkurbeln aus Aluminium sowie der zentral im Armaturenträger platzierte Starterknopf für den Motor verbreiten Rennsport-Atmosphäre. Edelstahl-Einstiegsleisten mit "Turbo"-Schriftzug empfangen die Passagiere, die Instrumente tragen silberne Zifferblätter. Eine Warnlampe im Drehzahlmesser zeigt dem Piloten den nächsten Gangwechsel an - ganz wie in einem Formel-1-Boliden. Praktisch und ebenfalls serienmäßig vorhanden sind Fächer für Handy, Kleingeld oder ähnliches. Auf Wunsch ist eine Lederausstattung (Schwarz, Rot, Blau oder Beige) erhältlich, die neben den Sitzbezügen auch die Türinnenverkleidungen umfasst. In diesem Fall ist zusätzlich die Mittelkonsole mit schwarzem Leder überzogen.
Der Gepäckraum hinter dem Motor ist größer als von außen zu vermuten und fasst mit 206 Litern nach VDA-Norm problemlos das Wochenend-Gepäck für Zwei. Einfach, aber raffiniert präsentiert sich das Faltdach des Speedster: Es ist leicht zu handhaben und passt demontiert in eine mitgelieferte Tasche, die direkt hinter den Sitzen verstaut werden kann.
Karosserie und passive Sicherheit
Der Speedster ist der erste Serien-Opel mit einem Chassis aus miteinander verklebten Aluminium-Strangprofilen und einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Mit dieser Bauweise erreichten die Ingenieure ein niedriges Leergewicht von 930 Kilogramm (ohne Fahrer), bei gleichzeitig herausragender Steifigkeit. Diese Stabilität hat eine Reihe von Vorteilen: Sie bietet die beste Basis für ein exaktes Fahrwerk, sie ist präzises Fundament für die Befestigung der Karosserie und sie ermöglicht ausgezeichneten Schutz der Insassen bei Unfällen.
Grundlage für die passive Sicherheit des Speedster ist die steife Fahrgastzelle, die sich auch bei harten Crashtests wenig verformt und so den Überlebensraum für die Passagiere sichert. Mit einem Bündel von Maßnahmen wird gleichzeitig die kontrollierte Aufnahme der Fahrzeugverzögerung erreicht. Beim Frontalaufprall spielt hier die integrierte Crashbox im Frontbereich eine zentrale Rolle. Sie nützt - analog zum funktionsgleichen Bauteil in Formel-1-Rennwagen - den aufgrund der Mittelmotoranordnung vorhandenen Raum im Vorderwagen.
Gut geschützt sind die Speedster-Insassen auch bei einer Seitenkollision. Das Eindringen eines Unfallgegners verhindern einerseits die stabilen Längsträger des Chassis. Eine zweite Barriere bilden die Scharniere der Türen. Sie verlaufen in Verlängerung der Tür bis zum Schloss. Dieses ist so an die Karosseriestruktur angebunden, dass es Kräfte in das Chassis weiterleitet. Darüber hinaus wurde die seitliche Struktur hinter den Türen mit einem Energie absorbierenden Schaum befüllt, der bei einem Aufprall Kräfte in die stabile Struktur der hinteren Quertraverse überträgt. Ein direkt hinter den Sitzen platzierter Überrollbügel aus Stahl dient dem Schutz der Passagiere im unwahrscheinlichen Fall eines Überschlags. Ergänzt wird dieses Schutzsystem durch einen Fahrer-Airbag und die Dreipunkt-Automatikgurte samt pyrotechnischen Gurtstraffern an beiden Sitzen.
Ausstattung und Extras
Im Prinzip reduziert der Speedster das Fahren aufs Wesentliche: Herausragende Dynamik und optimales Handling waren bei seiner Konstruktion wichtiger als Komfort und Luxus. Dementsprechend verfügt der sportlichste Opel aller Zeiten über eine sehr funktionale Ausstattung, die Liste der Extras ist vergleichsweise kurz.
Zur Serienausstattung des Speedster Turbo gehören unter anderem eine Alarmanlage, Getränkehalter, Ablagetaschen, Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und ein schwarzes, abnehmbares Stoffverdeck. Darüber hinaus steht eine Reihe von Sonderausstattungen zur Verfügung, wie ein Hardtop, Lederausstattung, drei Radios mit CD-Player, MP3-Funktion und integriertem Navigationssystem - die beiden Topgeräte werden mit zwei zusätzlichen Frontlautsprechern geliefert -, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, eine feststehende Beifahrer-Fußstütze im Zweistufendesign, gelochte Bremsscheiben sowie ein Tourer-Paket (schwarze Fußraum-Teppiche und zusätzliche Geräuschisolierung).
Wem das nicht genügt: Beim Opel-Händler gibt es aus dem Original-Opel-Zubehör beispielsweise eine Gepäckbrücke für die Heckklappe oder ein passgenau für den Kofferraum geschneidertes Reisetaschen-Set, das den verfügbaren Stauraum optimal nutzbar macht.
Fahrwerk und aktive Sicherheit
Das Speedster-Fahrwerk gehört zu den kompromisslosesten Konstruktionen, die derzeit angeboten werden. Bei den für die kompakten Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.786/1.708/1.117 mm) großen Spurweiten von 1.450 Millimetern vorn und 1.488 Millimetern hinten wurden die Radführungen allein nach ihrer Fähigkeit konstruiert, perfekte Straßenlage und damit maximalen Fahrspaß zu garantieren. Der Speedster verfügt über eine im Rennsport bewährte Einzelrad-Aufhängung mit doppelten Dreiecksquerlenkern rundum mit Schraubenfedern und Gasdruckdämpfern. Diese klassische Konstruktion lässt den Rädern viel Freiheit, mit Federbewegungen den Unebenheiten der Straße zu folgen und so möglichst intensiven Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn sicher zu stellen - als Nebeneffekt bleibt die Speedster-Besatzung zudem von groben Stößen verschont. Andererseits verhindern die Dreieckslenker unerwünschte Spur- oder Sturzveränderungen der Räder, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken könnten.
Bei der Bremsanlage des offenen Opel machten die Ingenieure ebenfalls keine Kompromisse. Mit innenbelüfteten, im Durchmesser 288 Millimeter großen Bremsscheiben ist der leichte Sportwagen üppig bestückt, zumal rennerprobte Bremszangen sowie ein Bremskraftverstärker ein energisches Verzögern garantieren. Optional sind zudem für mehr Belüftung auch gelochte Bremsscheiben verfügbar. Ein weiteres Plus an Sicherheit gewährleistet das serienmäßige ABS.
Ganz ohne zusätzliche Servo-Unterstützung kommt die Zahnstangenlenkung des Sportwagens aus. Die sehr direkte Lenkung (nur 2,8 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) vermittelt dem Speedster-Piloten unmittelbaren Kontakt mit der Fahrbahn - getreu dem Entwicklungs-Motto für das sportlichste Opel-Modell: "Reduktion auf das Wesentliche".
Motor und Getriebe
Der Speedster Turbo wird von einem 2.0 Turbo ECOTEC-Motor mit 147 kW/200 PS angetrieben. Er überträgt seine Kraft über ein Fünfgang-Sportgetriebe und bietet exzellente Fahrleistungen und jede Menge Fahrspaß. Zwei in den Motorblock integrierte, gegenläufige Ausgleichswellen sorgen für hohe Laufkultur.
Das 2,0-Liter-Turbo-Triebwerk macht aus dem Speedster Turbo einen reinrassigen Hochleistungs-Sportler. Der aufgeladene Motor entwickelt sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmeter bereits bei 1.950 min -1 und ermöglicht Fahrleistungen auf Supersportwagen-Niveau: Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Opel Speedster Turbo in 4,9 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 243 km/h. Nicht ohne Grund erkämpfte er sich beim Vergleichstest der britischen Fachzeitschrift "Car" den Titel des "Performance Car of the Year 2003" gegen 38 internationale Supersportwagen.
Wirtschaftlichkeit und Kosten
Der europaweit vertriebene Speedster Turbo wird vom Sportwagen-Spezialisten Lotus Cars in Hethel, rund 150 Kilometer nordöstlich von London, exklusiv von Hand gefertigt. Opel-Qualitätsexperten sorgen dafür, dass alle Richtlinien und Prozesse der Marke auch für den Speedster angewendet werden. Außerdem wird jedes fertig montierte Fahrzeug auf der direkt beim Werk gelegenen Rennstrecke einer genau definierten Abnahmefahrt unterzogen.
Die Fertigung der Karosserie aus Kunststoff hat außer dem der Fahrdynamik dienlichen geringen Gewicht noch andere Vorteile - zum Beispiel die Unempfindlichkeit gegen kleine Beschädigungen, die unkomplizierte Reparatur nach Parkremplern sowie die völlige Rostfreiheit. Da dies auch für das Aluminiumchassis gilt, gewährt Opel für den Speedster Turbo eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung. Hinzu kommt die für alle Opel-Modelle gültige, zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie.
Der Opel Speedster: Zahlen und Fakten
Premiere als Studie auf dem Genfer Automobilsalon 1999
Mai 2000: Grünes Licht für Serienproduktion
November 2000: Der erste Opel Speedster (Seriennummer 0001) wird via Internet versteigert. Der Erlös geht an die SOS Kinderdörfer
Anfang 2001: Markteinführung des Opel Speedster mit 2.2 ECOTEC-Motor (108 kW/
147 PS). In Großbritannien geht der Zweisitzer als Vauxhall VX 220 an den Start
März 2001: Wahl zum Cabrio des Jahres auf dem Genfer Automobilsalon
September 2002: Weltpremiere für Studie ECO-Speedster auf Pariser Automobilsalon -
Prototyp auf Opel Speedster-Basis mit ultraleichter und aerodynamisch optimierter Kohlefaser-Langheck-Karosserie und 1.3 CDTI ECOTEC-Dieselmotor (82 kW/112 PS)
März 2003: Weltpremiere für Speedster Turbo auf dem Genfer Automobilsalon
April 2003: Markteinführung des Speedster Turbo
Juli 2003: Der Prototyp ECO-Speedster stellt mit dem hocheffizienten 1.3 CDTI-Dieseltriebwerk auf dem Opel-Testgelände in Dudenhofen insgesamt 17 internationale Rekorde auf
September 2003: Markteinführung der Sonderedition Speedster Scorpions
November 2003: Der Vauxhall VX 200 Turbo, das britische Pendant zum Opel Speedster Turbo, gewinnt einen Vergleichstest der britischen Fachzeitschrift "CAR" mit 38 internationalen Supersportwagen und wird dadurch zum "Performance Car of the Year 2003"
Der Opel Speedster: Technische Daten in der Übersicht
Motor
Benzin-Triebwerk
2.0 Turbo ECOTEC ®
Schadstoffarm nach
Euro 3 und D4
Kraftstoff
Super bleifrei
Anzahl der Zylinder
4
Bohrung / Hub in mm 86,0 / 86,0
Hubraum in cm3 1998
Max. Leistung in kW (PS) 147 (200)
bei min -1 5500
Max. Drehmoment in Nm 250
bei min -1 1950 - 5300
Verdichtungsverhältnis
8,8 : 1
Getriebe / Achsübersetzung
5-Gang, manuell
l / 3,63
Versicherungseinstufung (KH/VN/TN)
19 / 31 / 25
Motordaten
Fahrleistungen Kraftstoffverbrauch (l/100 km) nach 1999/100/EG
Höchst-
geschwindigkeit
in km/h Beschleunigung
von 0 - 100 km/h
in Sekunden
Innerstädtisch
Außerstädtisch
Gesamt
CO 2 -Emission
in g/km
5-Gang
2.0 Turbo 243 4,9 11,9 6,5 8,5 202
Alle Werte beziehen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung . Die Verbrauchsermittlung nach Richtlinie 1999/100/EG berücksichtigt das in Übereinstimmung mit dieser Vorschrift festgelegte Fahrzeugleergewicht. Zusätzliche Ausstattungen können zu geringfügig höheren als den angegebenen Verbrauchs- sowie CO 2 -Werten führen. Sie können außerdem das Leergewicht und in manchen Fällen auch die zulässigen Achslasten sowie das zulässige Gesamtgewicht erhöhen bzw. die zulässige Anhängelast reduzieren. Folglich können sie die Höchstgeschwindigkeit vermindern und die Beschleunigungszeit erhöhen. Die angegebenen Fahrleistungen sind erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung.
Wagenabmessungen in mm
Länge 3786
Breite mit aus-/ eingeklappten Außenspiegeln 1884 / 1708
Höhe (bei Leergewicht) 1117
Radstand 2330
Spurweite vorn / hinten 1450 / 1488
Wendekreis (Wand zu Wand / Bordstein zu Bordstein) 11,6 / 11,3
Gepäckrauminhalt in l nach ECIE-Messmethode
Gepäckrauminhalt 206
Gewichte und Achslasten in kg
Leergewicht inkl. Fahrer (nach 70/156/EG) 1005
Zulässiges Gesamtgewicht 1150
Zuladung 145
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28.11.2003
Knapp 12.000 Leser beteiligten sich an der Wahl
Über 21 Prozent der Stimmen entfielen auf den Nissan 350Z
Preisübergabe im Rahmen der Essener Motor Show
Der neue Nissan 350Z zählt für die Leser der Zeitschrift „Sport Auto" zu den sportlichsten Autos des Jahres 2003. Knapp 12.000 Leser nahmen an der diesjährigen Wahl teil und kürten in zwölf Kategorien einen Gewinner. In der Kategorie der sportlichsten Serienfahrzeuge zwischen 28.000 und 38.000 Euro wurde dies mit deutlichem Abstand der Nissan 350Z. Über 21 Prozent der Stimmen entfielen auf den neuen 206 kW/ 280 PS starken Sportwagen. Auf den weiteren Plätzen in dieser Kategorie folgen der Honda S2000 mit 11,5 Prozent, der Opel Speedster Turbo mit 11,4 Prozent sowie der Audi TT 3,2 quattro mit 10,6 Prozent.
Am 27. November 2003 nahm Ralf-Toni Pulm, Markenvorstand Nissan der Renault Nissan Deutschland AG, im Rahmen der Essener Motor Show die Auszeichnung aus den Händen von Horst von Saurma, Chefredakteur der Zeitschrift Sport Auto, entgegen.
Der 350Z wird von einem in klassischer Front-/Mittelmotorbauweise positionierten, längs eingebauten V6-Motor mit 3,5 Litern Hubraum, vier Ventilen pro Zylinder und einer Leistung von 206 kW/280 PS angetrieben. Die Kraft gelangt über ein manuelles Sechsganggetriebe und eine einteilige Kardanwelle aus Kohlefaserverbundmaterial an die Hinterräder.
Dort sorgen ein Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf und eine elektronische Traktionskontrolle für optimalen Grip. In der Europa-Version ist ein ESP serienmäßig an Bord. Der ungezügelte Vortrieb des mit einem cw-Wert von 0,29 gesegneten Z wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt, den Sprint von Null auf 100 km/h erledigt der Vollblut-Sportler in 5,9 Sekunden. Sein Verbrauch ist in Anbetracht der gebotenen Fahrleistungen mit 11,4 Liter/100 km im kombinierten Fahrzyklus vergleichsweise moderat.
Neben dem leistungs- und drehmomentstarken Motor sind aber auch ein klassisches Design, eine ausgezeichnete Gewichtsverteilung von 53:47 Prozent, standfeste Bremsen sowie ein weitgehend aus Aluminium-Komponenten bestehendes Fahrwerk mit Multi-Link-Konstruktionen charakteristisch für einen waschechten Sportwagen.
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